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Babystrick - was gibt es zu beachten?

Für ein Neugeborenes zu stricken macht nicht nur Spaß, weil die kleinen Teile schnell fertig sind und das Erfolgserlebnis schnell da ist. Irgendwie ist es auch eine Anerkennung für die frisch gebackenen Eltern. Ich zumindest stricke nicht für jeden - bei Babystrick mache ich mir große Gedanken.

 

Doch was gibt es zu beachten, wenn du für ein Baby stricken willst? Hier meine persönliche Checkliste.

1. Nicht flusendes Garn. Für mich schneidet Garn mit fliegenden Fasern aus (z.B. Mohair). Sollte sich da mal eine Fluse lösen und in das Auge oder gar die Atemwege eines Babies verirren, wären die Auswirkungen verheerend.

 

2. Garn nur nach Öko-tex Standard Zertifizierung. Ein solches Garn ist auf Schadstoffe geprüft und Babyspeichelecht. Babies nehmen ALLES in den Mund also kann man dabei keine Abstriche machen.

 

3. Keine synthetische Fasern. Studien zeigen, dass atmungsaktives Material zur Regulierung der Körpertemperatur erheblichen Einfluss auf den plötzlichen Kindstod haben. Synthetische Fasern lassen eben das nicht zu und sind ein großer Risikofaktor! Merino z.B. wärmt im Winter und kühlt im Sommer.  (vgl. https://www.kindergesundheit-info.de/)

 

4. Wollwaschmittel ohne Duftstoffe. Das gestrickte Kunstwerk muss vor der Abgabe gewaschen werden. Dafür eignen sich Wollwaschmittel ohne Duftstoffe. Babyhaut ist empfindlich, Duftstoffe sind da völlig überflüssig. Ich empfehle dieses Wollwaschmittel.